Das Grünspecht-Strohballenhaus aus Holz, Stroh & Lehm

Mit dem Strohballenbau erschließen wir neben unseren Leistungen des klassischen Holzbaus neue Wege, um zukunftsweisend zu bauen und dazu beizutragen, wertvolle Ressourcen zu schonen und verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umzugehen. Unser Baustroh beziehen wir dabei von regionalen Partnern aus der Landwirtschaft.

Bauen mit Stroh ist bewährt

Mit der Strohbaurichtlinie hat der Fachverband Strohballenbau Deutschland e. V. (FASBA) ein Regelwerk für fachgerechtes Bauen mit Stroh vorgelegt. Er hat außerdem 2006 eine erste Zulassung für Stroh als Bauprodukt erreicht, die heute als Europäische Technische Bewertung vorliegt.

Baustroh kann in Wänden, Decken und Dächern verbaut und direkt mit Lehm oder Kalk verputzt werden. Das Strohhaus kann wahlweise mit Plattenwerkstoffen oder Holz verkleidet werden.

Fachgerecht erstellte Strohballenhäuser sind stabil, langlebig und beständig gegen Schimmelpilze und Ungeziefer. So können sie Jahrhunderte überdauern.

 

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Stroh - ein klimaschonender Rohstoff

Mit dem Bau eines Strohballenhauses in Kombination mit den natürlichen Baustoffen Holz und Lehm kann aktiv Klimaschutz betrieben und die Wohngesundheit gefördert werden. Hierzu einige Fakten:

  • Dreifacher Klimaschutz

    (1) Bereits beim Wachsen speichern Holz und Stroh CO2 aus der Atmosphäre.
    (2) Das strohgedämmte Gebäude benötigt zu seiner Herstellung nur ca. die Hälfte der nicht erneuerbaren Primärenergie im Vergleich zum herkömmlichen Massivbau.
    (3) Ein Strohballenhaus vermeidet durch die effiziente Wärmedämmung CO2-Emissionen im Gebäudebetrieb.
  • Dreifache Wohngesundheit

    (1) Es werden natürliche und unbehandelte Baustoffe eingesetzt. Der Baustoff Stroh enthält keinerlei Zusatzstoffe.
    (2) Lehmputze sind natürliche Klimaanlagen. Durch einen optimalen Feuchteausgleich sorgen sie für ein ausgeglichenes Raumklima.
    (3) Oberflächen aus Lehm lassen ein behagliches Wohngefühl entstehen - man fühlt sich rundum wohl.
  • Regionale Wertschöpfung

    Stroh ist ein einheimischer und nachwachsender Rohstoff, der in großen Mengen vorhanden ist. Er fällt in der Landwirtschaft in Ballenform an und kann mit geringem Weiterverarbeitungsaufwand genutzt und direkt verbaut werden.

 

Flyer

Den aktuellen Flyer des Fachverbands Strohballenbau Deutschland e. V. (FASBA) können Sie hier runterladen.