Die Zimmerei Grünspecht eG - Willkommen bei uns!

Unsere Geschichte – Vom „Hüttle“ zur Halle

Wie alles begann – Von der Vision zur Aktion

Eine Firma, die nicht gegründet wurde, um nur den Kriterien Umsatz und Gewinn zu gehorchen. Es ist ein Firmenprojekt mit besonderen Werten, vielen Eigentümern, gewissen Ansätzen, die nicht unternehmerischer Mainstream sind.
Markus Wolf, Grünspecht-Vorstand

 

Unsere Geschichte beginnt in den frühen 80ern mit einem kleinen Team von Pionieren auf der Suche nach alternativen Modellen des Wirtschaftens. Mit der Vision eines selbstverwalteten Handwerksbetriebs – existenzfähig und ohne den alleine besitzenden Chef – gründeten Hermann Hallenberger und Wilfried Pauer („Paui“) mit zwei weiteren Personen 1984 die Zimmerei Grünspecht als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts in Freiburg-Kappel.

Das „Hüttle“, welches oben auf dem Foto zu erkennen ist, nannten wir voller Stolz unsere „Halle“, obwohl manche von uns auf einem Drittel der Fläche nicht aufrecht gehen konnten.

Die damaligen Grünspechte haben zu Beginn und viele Jahre danach auf mehreren Klavieren gespielt – gleichzeitig. Morgens waren wir uns selbst Arbeitseinteiler und Arbeitsvorbereiter in einem. Anschließend gingen wir als Helfer, Geselle, Kapo und Meister gleichzeitig auf die Baustelle, frühmorgens als geschäftsführender Fachbauleiter und abends standen wir in Verhandlung mit der Bauherrschaft und/oder dem Architekten.
Hermann Hallenberger, Grünspecht-Gründer

Ein paar Jahre später, genauer gesagt 1991, haben wir uns als eine eingetragene Genossenschaft (eG) umfirmiert und die Betriebsstätte ins Gewerbegebiet Freiburg-Hochdorf verlagert. Es war die Zeit des Beginns der Debatte über eine politisch verfasste Energiewende und in der Umweltbewegung entstanden einige Innovationen. Wir verstanden uns als aktiver Teil dieses Prozesses. So haben wir unser berufliches Know-how darauf verwendet, den ökologischen Holzbau voranzubringen und energetisch effizient zu gestalten.

Partnerschaften, die Vertrauen schaffen

Unser technisches Know-how zum ökologischen Holzbau nahmen wir 1996 als Gründungsmitglied mit ins überregionale Netzwerk der 81fünf high-tech & holzbau AG. Zimmerer, Holzbauer, Architekten, Statiker, Experten für Bauphysik und Baubiologie fanden sich hier zusammen, um alle Aspekte für ein zukunftsfähiges ökologisches Holzbaukonzept zu sammeln. Es entstand ein patentiertes Holzhaussystem mit zahlreichen Innovationen. Das Hauskonzept 81 fünf gehört heute zum Holzbaustandard schlechthin und zeichnet sich durch eine nachhaltige, qualitativ hochwertige Planungs- und Bauausführung aus. Diesen Standard setzen wir mit unserem individuell geplanten GrünspechtHaus um.

Das moderne, zukunftsorientierte Bauen braucht Wissen vielfältiger Art und vertrauensvolle Beziehungen.

Kooperationen auf regionaler und lokaler Ebene sind uns hierfür besonders wichtig. Als Freiburger Stadtzimmerei und Holzbaubetrieb der Regio haben wir über viele Jahre hinweg einen kompetenten und zuverlässigen Kreis von Spezialisten aus den verschiedenen Bereichen des Bauwesens gesammelt, auf den wir bis heute zurückgreifen können. Die langjährige und bewährte Zusammenarbeit mit Handwerkern aus allen Gewerken, Architekten mit Lust für das Individuelle, Gutachtern und Energieberatern schafft Vertrauen und ermöglicht es uns, unsere Kunden mit einem umfangreichen Angebot für Modernisierung, Sanierung, den Neu- oder Umbau zu bedienen.

"Marke" Grünspecht - Etwas mehr als ein Handwerksbetrieb

Dass die Zimmerei Grünspecht etwas „mehr ist“ als ein gewöhnlicher Handwerksbetrieb, merkt man recht schnell, wenn man uns kennenlernt. Denn wir schätzen nicht nur den intensiven Austausch mit Akteuren aus dem Bauwesen und unseren Kunden, sondern gucken auch immer wieder gerne über den eigenen Tellerrand.

Themen rund um die Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens interessieren uns genauso wie die Auseinandersetzung mit gemeinwohlorientierten Grundsätzen. Durch diese Grundhaltung und viel Eigeninitiative gehen wir neben unseren bewährten Wegen des traditionellen Zimmererhandwerks gerne neue innovative Wege und entwickeln uns stets weiter.

Somit sind in über 35 Jahren Grünspecht vielerlei nennenswerte Projekte entstanden. Neben den weit über hundert realisierten Wohneinheiten als Einfamilien-, Mehrfamilien- oder Reihenhäuser, sowie Aufstockungen und Anbauten, stehen Leuchtturm-Projekte wie z.B. die Ökostation am Seepark 1986, das „Vogelnest“ im Stadtteil Freiburg-Vauban aus dem Jahr 2006 und manches andere. Das Baugruppenprojekt „Vogelnest“ wurde von einem Forschungsprojekt zum Thema „Gesundes Bauen“ begleitet und zeichnet sich durch ein besonders gutes Innenraumklima aus. Zudem war es das erste 4-geschossige Holzhaus Baden-Württembergs unter Berücksichtigung der Landesbauordnung.

Auch Baugruppen in den Stadtteilen Rieselfeld und St. Georgen haben wir erfolgreich begleitet.

Bei der Dämmung mit nachwachsenden Rohstoffen, genauer gesagt mit dem Zellulose-Dämmstoff „isofloc“ waren wir in den 80er-Jahren Vorreiter. Man kann sagen, unsere Grünspechte Hermann Hallenberger und Ralf Hojenski waren in den 80er-Jahren die ersten „Floccer“ Freiburgs. 

Die Natur ist unsere Lieferantin

Und es geht noch einen Schritt weiter! Mit dem Einbiegen in die Gegenwart, der Jugendbewegung „Fridays for Future“ und den klar verständlichen Erläuterungen der Wissenschaftler zu Klimafragen, haben wir ein weiteres Feld zu noch mehr Ökologiekonsequenz erschlossen.  Mit strohgedämmten Gebäuden haben wir seit 2019 ein „Öko-Premium-Produkt“ in unserem Portfolio. „Die Natur ist unsere Lieferantin“ ist dabei unser Leitmotiv. Die Bauelemente aus den nachwachsenden und naturbelassenen Materialien Holz, Stroh und Lehm sind ressourcenschonend, wohngesund und recyclingfähig. Das hebt unsere Art zu bauen in puncto Nachhaltigkeit auf das nächste Level. Als Mitglied des Fachverbands Strohballenbau Deutschland e.V. (FASBA) und des Dachverbands Lehm e.V. sind wir Teil der wachsenden „Familie“ des Stroh- und Lehmbaus.

Sich immer weiter zu entwickeln, mit Begeisterung, Entschlossenheit, Kreativität und fröhlichem Schwung in die Zukunft zu blicken - ein bisschen „mehr“, als nur ein Handwerksbetrieb, das wollen wir als Grünspechte sein.

Lesen Sie mehr zu unserer Unternehmensform und den Grünspechten im Abschnitt „Unsere Genossenschaft und unser Team“.

 

 

Unsere Genossenschaft – Das treibt uns an

Eine selbstverwaltete Unternehmenskultur

Der Anspruch, als Genossenschaft gesellschaftlich zu wirken, die Umwelt durch ökologische Materialien und Verfahren zu schonen, Energieverbräuche durch sehr effiziente Bauweisen zu minimieren, Menschen Chancen im Arbeitsleben zu geben und sich miteinander partnerschaftlich und mit Respekt zu begegnen - das sind unsere Leitmotive, dieser Anspruch war immer da und ist allgegenwärtig.
Markus Wolf, Grünspecht-Vorstand

 

Wir sind eine Genossenschaft! Kurz und einfach erklärt: In unserem Betrieb haben die Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, durch den Kauf von fünf oder mehr Anteilen ein Mitspracherecht im Betrieb, also der Genossenschaft, zu erwerben. Auf diese Weise ist jedes Mitglied zugleich Teil der Führung der Genossenschaft und entscheidet mit über die Handlungen der Zimmerei. Die jährlich stattfindende Generalversammlung ist dabei das oberste beschlussfassende Organ. Hier werden auch alle 2 Jahre der Vorstand und der Aufsichtsrat gewählt.

Es gibt also durchaus eine Führung in unserem Betrieb. Bei über 40 Mitarbeiter:innen aller Altersstrukturen ist es wichtig und gut, dass es lenkende Hände gibt. Diese Führung basiert jedoch nicht auf einer hierarchisch angelegten Struktur „von Oben nach Unten“. Durch die Wahl der Vorstände übertragen unsere Genoss:innen die Leitungsrolle an drei Personen aus dem eigenen Kreis, denen großes Vertrauen zugesprochen wird. Die Basis entscheidet somit darüber, wer die Interessen des Betriebs und der Mitarbeiter:innen lenkt. Durch die monatlich stattfindende Betriebsversammlung, bei der alle Betriebsangehörigen teilnehmen, wird zudem der Raum für einen regelmäßigen Austausch geschaffen. Hier werden alle Karten offen auf den Tisch gelegt. D.h. Zahlen, Fakten und Arbeitsbedingungen werden nicht in einen Aktenschrank gesperrt, sondern das Betriebsgeschehen wird für jeden greifbar und transparent.

Weder damals noch heute war Erfolg die Leistung Einzelner. Auch wenn Einzelne mit Ideen und Führungskraft hervorstechen, auf den Schwarm mit einer Vielzahl von verschiedenen Fähigkeiten kommt es an.
Hermann Hallenberger, Grünspecht-Gründer

Wir sind in der Stadt Freiburg und der Region fest verankert. Stabilität, Verantwortung und das Wirtschaften mit langfristiger Perspektive stehen für uns an vorderster Stelle. Das macht den Unterschied zu anderen Wirtschaftsformen, bei denen Gewinnmaximierung und Rendite oberstes Credo sind.

Das, was wir erwirtschaften, kommt der Zimmerei und deren Mitgliedern zugute. Steht am Ende ein Plus, so wird über die Gewinnverwendung nach Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats in der Generalversammlung gemeinschaftlich entschieden. Es gibt ein gutes Gefühl, wenn jeder am Firmenerfolg teilhaben darf und die Leistung aller gewürdigt wird, in dem ein Gewinn solidarisch auf alle Köpfe gleichermaßen verteilt wird. Es gab auch Momente in der Vergangenheit unserer Zimmerei, in der wir durch wirtschaftlich harte Jahre gehen mussten. Durch den genossenschaftlichen Zusammenhalt und das Mitdenken vieler Köpfe konnten diese Krisen überwunden werden. Auch das macht unsere Genossenschaft aus.

Team Grünspecht und der „Grünspecht-Spirit“

Dass sich das Gedankengut der Gründer unserer Zimmerei und ihr Pioniergeist nun bereits seit über 35 Jahren hält, liegt vor allen Dingen an den Mitarbeitern, unseren „Grünspechten“. Es herrscht ein ganz bestimmter Geist in unseren Räumlichkeiten, von der Produktionshalle, über unser Vesper-Räumle bis in die Büros hinein. Dieser „Grünspecht-Spirit“ verbindet uns im Miteinander als Team, mit unseren Kunden und unseren Partnern.

Anfang der 80er Jahre waren es zwei Personen, die mit ihrer Vision den Grundstein für die Zimmerei Grünspecht gesetzt haben. Hermann Hallenberger und „Paui“ (Wilfried Pauer) distanzierten sich von den damals vorherrschenden hierarchischen Betriebsstrukturen und von den viel eingesetzten gesundheitsschädlichen Holzschutzmitteln. Beide hatten den Mut, neue Wege zu gehen und dabei einen offenen und fairen Umgang im Miteinander und mit ihren Kunden zu pflegen.  Daraus entstand ein erfolgreiches Unternehmensprojekt.

Meine Vision bzw. mein Wunsch war es, gute Arbeit für gutes Geld zu liefern, dabei selbstbestimmt zu agieren und Zeichen zu setzen, dass auch anders gebaut werden kann.
Wilfried Pauer "Paui", Grünspecht-Gründer

Heute sind wir ein bunter Schwarm von über 40 Grünspechten bestehend aus Zimmerermeistern und –gesellen, Schreinern, Lehrlingen, Quereinsteigern und Bürokräften. Die Zahl der "aktiven Genoss:innen" aus unserer Belegschaft ist in den letzten Jahren durch Beitritte stetig gewachsen. Von insgesamt 45 Mitarbeitern sind gut zwei Drittel als Genoss:innen mitbeteiligt. Das sagt viel über unsere Unternehmenskultur und die Aktualität dieser Betriebsform innerhalb unserer sich stark und schnell verändernden Arbeitswelt aus. Die Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitbestimmung möchte niemand missen in unserem Betrieb. Jeder Einzelne hat eine wichtige Aufgabe im betrieblichen Gefüge und zusammen steht die Gemeinschaft, mit demselben Anspruch, eine qualitativ hochwertige Arbeit zu liefern. Ein flexibles Arbeitszeitmodell und Teilzeitkräfte stehen dem nicht entgegen, auch wenn das organisatorisch herausfordert und im Handwerk immer noch als außergewöhnlich gilt. Der Teamgeist macht´s möglich und am Ende stehen motivierte Mitarbeiter, die gute und ehrliche Leistung bringen!

Der Anspruch, als Genossenschaft gesellschaftlich zu wirken, die Umwelt durch ökologische Materialien und Verfahren zu schonen, Energieverbräuche durch sehr effiziente Bauweise zu minimieren, Menschen Chancen im Arbeitsleben zu geben und sich miteinander partnerschaftlich und mit Respekt zu begegnen – das sind unsere Leitmotive, dieser Anspruch war immer da und ist allgegenwärtig.
Markus Wolf, Vorstand

Unsere Arbeit ist geprägt von Eigeninitiative, (Mit-)Verantwortung und Vertrauen, gespickt mit einem respektvollen und familiären Umgang. Es ist nicht nur ein Arbeits- sondern auch ein Lebensraum, in dem wir uns bewegen und in dem wir uns stets weiterentwickeln und entfalten dürfen. Natürlich ist unsere Leidenschaft das Zimmererhandwerk mit dem Werkstoff Holz. Aber letztendlich entscheidet nicht die Branche und was wir tun, sondern wie wir es tun! Das möchten wir ausstrahlen!

Auch abseits unseres Arbeitsalltags integrieren wir übers Jahr immer wieder Veranstaltungen, mit denen wir uns anderen Themen widmen, als „nur dem Handwerk“. So entstehen immer wieder spannende Projekte und Kontakte, die uns auf neue innovative Wege bringen oder durch die unser Know-how weitergetragen wird. Jüngstes Beispiel ist unser Arbeiten mit Stroh und Lehm. Diese Offenheit schafft ein lebendiges Arbeitsklima mit dem Wissen, es gibt keinen Stillstand, sondern stets Potential zur Weiterentwicklung.

 

Sind Sie ein Unternehmen und möchten sich über die Organisationsform einer Genossenschaft informieren? 2021 kam Andreas Stumm von OrganisationsGut auf uns zu, um uns näher kennenzulernen und um zu erfahren, wie sich unsere seit Jahren gut funktionierende Genossenschaft auf unser Unternehmen auswirkt. Nach seinem Besuch bestätigte sich seine Vorstellung, welch positive Eigenschaft unsere Organisationsform mit sich bringt:

Ich bin der Überzeugung, Unternehmen können mehr sein als ein Ort, an dem Menschen ihr Auskommen sichern und einzig das Ziel der Gewinnmaximierung verfolgt wird. Wenn Menschen Werte teilen, deren Umsetzung verfolgen und sich gemeinsam entwickeln, dann entsteht Sinn, Erfolg und Gemeinschaft in einer Kraft, die andere Organisationen nicht für möglich halten. Diese Überzeugung hat mich zu den Grünspechten geführt, um zu ergründen, wie diese Kraft entsteht und was sie bewirkt.
Als Organisationsentwickler möchte ich Organisationen dabei unterstützen, ein Ort zu werden, an dem Menschen ihre Leidenschaft, Werte und Kreativität einbringen können, um die Zukunft mitzugestalten, die unsere Gesellschaft braucht und die wir uns alle wünschen."

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, was für Möglichkeiten es gibt, Ihr Unternehmen in die Zukunft zu führen, ist Andreas Stumm von OrganisationsGut Ihr Ansprechpartner und gerne für Sie da.


 

Unser Grünspecht – Fröhlicher Begleiter und fleißiger Häuslebauer

Unser Grünspecht - eine kleine Liebeserklärung!

Unserem treuen und fröhlichen Teammitglied, dem Grünspecht, haben wir eine extra Rubrik gewidmet. Das hat er auch wirklich verdient! …Eine kleine Liebeserklärung…!

 

Er darf nicht fehlen, unser Grünspecht! Immer und überall dabei - auf unseren Baustellen, auf unseren Fahrzeugen und Klamotten – begleitet er uns treu durch den Arbeitsalltag. Fröhlich, bunt, ein fleißiger Handwerker und sympathischer Geselle. Der Grünspecht ist für uns mehr als nur ein Logo! Er steht für Spaß und Freude an der Arbeit, für eine gute Qualität, für Teamgeist und für einen familienfreundlichen Betrieb. Auch außerhalb unseres Betriebs ist er gern gesehen. Man kennt ihn einfach in Freiburg, wo er immer wieder freundlich von den Baustellen herabgrüßt.

Wie es zu unserem Grünspecht und damit zu unserem Namen und Logo kam, erzählt uns der Gründer Hermann Hallenberger:

Die damaligen Gründungsmitglieder saßen zur Beratung der Gründungsschritte immer in der "Beiz zum Specht" im Stühlinger - das heißt heute "Babeuf". Es gab viele Vorschläge: "Wilder Mann", "Holzwurm" etc. Angeregt durch den Namen der Kneipe ließen uns die ersten leichten Neigungen zu einer ökologischen Orientierung auf den Specht kommen. Nun war die Frage, Schwarzspecht, Buntspecht oder Grünspecht. Ich war für Buntspecht (ich wollte keine politische Assoziation). Aber die Mehrheit (3:1) war für Grünspecht. Später, als sich unser ornithologisches Wissen etwas vermehrt hatte, wurde mir klar, dass der Grünspecht weniger Schädlinge im Wald frisst sondern eher Ameisen auf der Streuobstwiese. Seis drum, es war eine sehr gute Entscheidung!
Hermann Hallenberger, Grünspecht-Gründer

Als der Name „Zimmerei Grünspecht“ feststand, sollte natürlich auch ein Logo her. Viele Stunden, viele Skizzen und viele Ideen wurden ausgetauscht, bis er dann auch bildlich geboren war. Unser Grünspecht begleitet uns seitdem in unterschiedlichen Varianten: hängend, pickend, fliegend, im Schwarm und seit 2019 sogar auf Strohballen.

Grünspecht Variationen

Wir haben ihn gern, unseren Grünspecht!

 

Der Zimmermann-Vogel – das letzte wirkliche Abenteuer in unserer hochtechnisierten Gesellschaft?!

Wussten Sie, dass in manchen Sprachen der Specht auch als „Zimmermann-Vogel“ bezeichnet wird? Er passt auch in dieser Hinsicht perfekt in unseren Betrieb, in der jeder Einzelne der Zimmersleut‘ eine zentrale Figur spielt. So vielseitig und naturverbunden wie der Specht ist, so sind es auch unsere Zimmerer.

In einer Zeit, in der ganze Industriezweige davon leben, ihre Produkte unter den Schlagworten "Abenteuer", "Outdoor", "Freiheit", "Natur" zu verkaufen und dafür einem mitteleuropäischen Stadtbewohner ein ganzes Lebensgefühl beschreiben, ist "Der Bau" vielleicht das letzte wirkliche Abenteuer in unserer automatisierten und hochtechnisierten Gesellschaft?!

Zimmerleute müssen dieses Lebensgefühl nicht neu für sich beschreiben, denn es ist schon viele Jahrhunderte so, dass sie ganze Häuser bauen und bei Wind und Wetter draußen stehen. Es ist ein Beruf, der zahlreiche Herausforderungen parat hält, ein Abenteuer eben...

Im Folgenden finden Sie Schnappschüsse aus dem Alltag der Grünspechte.


Über 35 Jahre Grünspecht – Ein Blick hinter die Kulissen abseits des Arbeitsalltags

In über 35 Jahren Zimmerei Grünspecht eG sind nicht nur zahlreiche Projekte aus dem Werkstoff Holz entstanden, sondern es wurden auch viele tolle Veranstaltungen auf die Beine gestellt.

Hier möchten wir eine kleine Auswahl aus der Vergangenheit zeigen. Und wer wissen möchte, was im Hier und Jetzt geschieht, dem empfiehlt sich ein Blick auf unsere Seite „Aktuelles“.


Strohballenbautage im Breisgau

In den Novembertagen vom 21. bis zum 24. veranstaltete die Zimmerei Grünspecht eG gemeinsam mit dem EU-Projekt UP STRAW „Tage der Strohballenbauweise im Breisgau“. Die Veranstaltungsreihe begann mit einer Exkursion In die Vogesen nach St. Dié, wo ein 7-geschossiges Wohnhaus in Strohballenbauweise des Wohnungsbauträgers Le Toit Vosgien besichtigt wurde. Der Tag wurde mit einem Vortragsabend in der Ökostation u.a. zum Thema Faktor X (Ein pragmatischer Ansatz für Ressourcen- und Klimaschutz beim Bau) abgeschlossen. Samstags und sonntags konnte der Rohbau des ersten von sieben zu errichtenden Einfamilienhäusern in Strohballenbauweise besichtigt werden.


Türöffner-Tag der "Sendung mit der Maus" 2019

Am 3. Oktober haben wir zum ersten Mal am Türöffner-Tag der "Sendung mit der Maus" teilgenommen.  Rund 80 Kinder und deren Familien haben mit großer Freude und ganz viel guter Laune die Zimmerei Grünspecht erkundet, neugierig Zimmermeister Markus Wolf beim Sägen, Schleifen und Hobeln zugeschaut und auch selbst hand angelegt. Mithilfe des Grünspecht-Teams haben die Kinder an mehreren Werkelstationen kleine Holzhäuschen gezimmert. Dabei entstanden wunderschöne Meisterwerke, die mit einem "Zimmererdiplom" gewürdigt wurden. Für ein Kind stand nach diesem ereignisreichen Tag sogleich fest: "Später will ich mal große Häuser bauen....".


35 Jährle - Fest

35 Jahre Zimmerei Grünspecht! Das bedeutet 35 Jahre kundenorientiertes Arbeiten, 35 Jahre Klimaschutz durch effizientes und ökologisches Bauen, 35 Jahre familienfreundliche Arbeitsplätze und eine gelebte Genossenschaft. Darauf haben wir bei unserem 35-jährigen Jubiläumsfest freudig angestoßen und bedanken uns bei allen, die uns begleitet und ausgelassen mitgefeiert haben!


Chorkonzert - einmal anders...

Unter dem Motto Lied-Werkstatt fand am 24.September 2016 erstmalig ein Konzert der Chorvereinigung Hochdorf in unserer Produktionshalle statt.