Holz spricht alle Sinne an

Holz ist der älteste Baustoff der Welt und erreicht Bestwerte im Bereich des Wohnklimas und der Energieeffizienz.

 Überzeugen Sie sich selbst und werfen Sie einen Blick auf die Vielfalt unseres Handwerks.

GrünspechtHaus  Neubau  Holzrahmenbau Strohbau

Modernisierung + Sanierung

Anbauten + Aufstockungen

Dachsanierung + Dachausbau

Terrassen, Carports, Gauben + mehr

Gemeinschaftliche Wohnkonzepte

Öffentliche Gebäude

Lehmbau

 

Ziel der Maßnahme war eine umfassende energetische Sanierung und Instandhaltung des Daches, kombiniert mit der Schaffung von zusätzlichem, hochwertigem Wohnraum.

Entstanden ist eine separate Wohneinheit, die flexibel genutzt oder auch vermietet werden kann.

Besondere Herausforderungen

Die größte Herausforderung lag in der Baustelleneinrichtung und Logistik:

  • sehr wenig Platz
  • kleinteilige, komplexe Ausführung
  • nahezu jeder Quadratzentimeter wurde sinnvoll genutzt

Ein Projekt, das hohe Präzision und vorausschauende Planung erforderte.

Wir haben den Dachgeschossausbau außen komplett ausgeführt und den Innenausbau bis zur dampfdichten Ebene hergestellt. Zum Einsatz kamen dabei unsere bewährten Standardmaterialien, die für langlebige Konstruktionen, hohe Ausführungsqualität und zuverlässige bauphysikalische Eigenschaften stehen.

Alle weiterführenden Ausbauarbeiten im Innenbereich wurden in Eigenleistung des Bauherrn bzw. durch bauseitig beauftragte Gewerke umgesetzt.
So konnte die Konstruktion optimal vorbereitet und gleichzeitig individuelle Ausbaulösungen realisiert werden.

Überblick Gewerkspartner

  • Photovoltaik: Schillinger
  • Mauererarbeiten: Bernd Kurzweg
  • Geländer: Ralf Schüler

Sanitär- und Elektroarbeiten wurden vom Bauherrn selbst organisiert und ausgeführt, mit punktueller Beratung und Unterstützung durch unser Team.

Zudem wurde ein Einbauschrank passgenau angefertigt durch die Schreinerei Götz Berger.

Architektur & Planung

  • Bauantrag: Architekturbüro Planwirkstatt
  • Projektentwicklung: in enger Zusammenarbeit mit uns und dem Architekturbüro

  • Deutlich verbesserte Flächennutzbarkeit
  • zusätzlicher Balkon statt reiner Dachfensterlösung
  • spürbar verbessertes Wohnklima
  • keine Zugluft mehr im Winter
  • sehr gute Dämmung → ressourcenschonend und energieeffizient

Zusätzlich sorgt die neue Photovoltaikanlage für eine nachhaltige Eigenstromversorgung. Die vorhandenen Dachflächen wurden optimal genutzt und ermöglichen insbesondere in den Sommermonaten einen hohen Eigenverbrauch sowie ausreichend PV-Überschuss, z. B. für die zusätzliche Kühlung der Wohnräume.

  • PV-Gesamtleistung: 7,79 kWp
  • Anzahl Module: 14
  • Anordnung: Gauben- und Schrägdachflächen
  • System: SolarEdge mit Leistungsoptimierern
  • Besonderheit: Jedes Modul arbeitet eigenständig – ideal bei unterschiedlichen Dachneigungen, Ausrichtungen und Verschattungen.
  • Vorteil: Ertragseinbußen einzelner Module beeinflussen nicht das Gesamtsystem.
  • Energienutzung:
    • Priorität: Eigenverbrauch im Gebäude
    • PV-Überschuss wird in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet
  • Mehrwert: Effiziente Stromerzeugung auch auf komplexen Dachflächen, hohe Erträge und optimale Nutzung der vorhandenen Dachgeometrie

Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus mit insgesamt 5 Wohnungen.

Wohnungsaufteilung:
2 x 2-Zimmer-Wohnungen (ca. 40 m²)
2 x 3-Zimmer-Wohnungen (ca. 75 m²)
1 x 3-Zimmer-Wohnung (ca. 115 m²)

Bauweise:
Holzrahmenbau mit Strohballendämmung.
Treppenhaus in Mauerwerk mit Zellulosedämmung.

Verbaute Materialien: Strohdämmung, Lehmputz, Holzparkett, Holzterrassen, Holz-Alufenster

Architektur:
Individuell geplant durch Planwirkstatt, Gebäudeklasse 3
Spezielle Kundenwünsche: Eine der Wohnungen wurde altersgerecht und barrierefrei geplant.
Alle Wohnungen verfügen über Balkon oder Terrasse.

Nachhaltigkeit:
Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Holz und Stroh unterstreicht das ökologische Konzept.

Regionale Materialien:
Der Großteil des Baumaterials stammt aus der Umgebung, was die Umweltbilanz des Projekts zusätzlich positiv beeinflusst.

Energieversorgung:
Photovoltaikanlage mit 18 kWp, die von den Mietern direkt genutzt werden kann, sodass sie vom selbst erzeugten Strom profitieren.
Beheizung: Wärmepumpe für nachhaltige Wärmeversorgung.

Energieeffizienz:
Das Gebäude erreicht den Effizienzhaus 40 NH Standard.
Endenergiebedarf: 15,8 kWh/(m²a).
Primärenergiebedarf: 28,5 kWh/(m²a).

Schlüsselfertiger Bau und starke Partnerschaften:

Leistungsumfang der Zimmerei:
Zimmerei Grünspecht hat den schlüsselfertigen Bau übernommen, inklusive der gesamten Holzbauarbeiten und Dämmung.

Partnerbetriebe:
Installateur: Flamm
Elektroinstallation: Elektro-Schneider
Putzarbeiten: Stuckateur Engelmann
Malerarbeiten: Maler Buck
Bodenbeläge: Bodenleger Dischinger
Fliesenarbeiten: Fliesenbau Graner

Keller: Der Keller und der gemauerte Treppen- sowie Aufzugsturm wurden direkt vom Bauherrn beauftragt.

 

Fünf Familienhaus
Mietshäuser_Syndikats_Projekt
Bauweise: Holz_Stroh_Lehmbauweise auf betonierte Bodenplatte
Wohnfläche: 632 qm
Nutzfläche: 28 qm:
BRI: 2232 cbm
Erschließung: Außenliegendes Treppenhaus
Energiestandard: Effizienzhaus 40
Qualitätssiegel:QNG
Bauzeit: September 2023 bis August 2024
Leistungsumfang Zimmerei Grünspecht: Regendichter Rohbau
Architekt: Karin und Ralf Vogel, Planwirkstatt
Fotographie: Cynthia Ruf

Inmitten eines gewachsenen Areals mit zwei Bestandsgebäuden hat die Baugruppe Feldwinkel in Dossenheim ein Wohnprojekt realisiert, das konsequent auf Zukunftsfähigkeit setzt: Ein Neubau in Holz-, Stroh- und Lehmbauweise. Als Teil des Mietshäuser Syn-dikats steht es exemplarisch für ein neues Verständnis von Wohnen – ökologisch, gemeinschaftlich und suffizient.

Das Projekt umfasst fünf Wohneinheiten mit jeweils nur 25 m² privatem Wohnraum – ergänzt durch gemeinschaftlich genutzte Flächen, die die soziale Interaktion fördern und individuelles Wohnen neu definieren. Weniger ist hier mehr: Statt Rückzug in private Komfortzonen schafft das Gebäude Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsame Nutzung. So wird Wohnfläche effizient genutzt – ohne Verlust an Lebensqualität.

 

Der Entwurf folgt dem Prinzip der baulichen und sozialen Einfachheit. Eine klare Tragstruktur, reduzierte Materialien und der Verzicht auf private Balkone zugunsten gemeinsamer Außenräume senken die Baukosten und stärken die Idee von Gemeinschaft. Die Treppenhäuser werden zu sozialen Orten, die über separate Haustüren zu den einzelnen Geschossen führen. Dahinter öffnen sich Gemeinschaftsbereiche, von denen jeweils die privaten Wohnungen erschlossen werden.

Die Baustoffwahl ist radikal nachhaltig: Stroh, Lehm und Holz bilden nicht nur eine hervorragende ökologische Bilanz, sondern auch ein behagliches, atmendes Raumklima. Das Projekt zeigt, dass sich klimafreundliches Bauen und bezahlbares Wohnen nicht ausschließen – im Gegenteil: Sie bedingen einander.

Am Anfang stand die Vision einer mehrgenerationellen Wohn- und Lebensgemeinschaft im Grünen. Aus diesem Grund erwarb die Baugruppe als GbR ein knapp 8 Hektar großes, naturnahes Gelände im Freiburger Umland, wo in ökologischer Bauweise 8 Wohneinheiten und zusätzlich gemeinschaftlich zu nutzende Räume entstehen sollten. 2020/2021 entstanden hier die ersten Grünspecht Strohballenhäuser: Wohngebäude in diffusionsoffener Bauweise aus Holz, Stroh und Lehm.

Knapp 100 Tonnen Lehm wurden bei diesem Baugruppenprojekt direkt auf das Stroh in mehreren Putzschichten
innen und außen aufgebracht. Außen verbergen meist Verschalungen aus heimischer Douglasie den Lehm. An einer wenig bewitterten Wand wird der Lehm auch außen endverputzt und bleibt sichtbar.

Im Lehmputz verlaufen Wandheizungsrohre. Diese Flächenheizungen bieten eine angenehme und energieeffiziente Strahlungswärme. Sie können mit niedriger Vorlauftemperatur betrieben werden. Die Energie hierfür stellen Erdsonden-Wärmepumpen bereit.

Lehm kommt darüber hinaus in Form von Lehmsteinen zum Einsatz. Als Ausfachung von Innenwänden bringen sie Masse ins Haus. Im Fußbodenaufbau der Zwischendecken dienen sie dem Schallschutz.

Mut und Tatkraft der Baugruppe zahlten sich aus: 
Es entstand wohngesunder Lebensraum für 16 Erwachsene und 13 Kinder. Die insgesamt fünf Häuser sind nahezu vollständig kompostierbar und erfüllen alle KfW40- Energiestandards. Eine gemeinsam betriebene Solaranlage nutzt die verschiedenen Dachausrichtungen optimal und versorgt 8 Haushalte und 4 Erdsonden-Wärmepumpen mit Strom.

Die BewohnerInnen erfreuen sich seither täglich an dem wunderbaren Raumklima der Stroh-Lehmhäuser.

Die individuelle und kreative Ausgestaltung drückt sich in vielen liebevollen Details aus. So entstand ein besonderes Wohnambiente mit “lehmigem Charme“.

Das zweigeschossige Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung im Souterrain steht im Ensemble mit dem Elternhaus und dem Haus des Bruders der Bauherrin. Es ist mit den Wohnräumen nach Süd-Westen ausgerichtet, sodass der Fortlauf der Sonne ganztägig für einen unterschiedlichen Sonneneinfall sorgt. Ohne Dachüberstand und durch klare, reduzierte Details entsteht ein skulpturaler Charakter, der durch die vorvergraute Holzfassade unterstrichen wird.

Die geschlossene Fassade ist in sägerauer heimischer Weißtanne in vier unterschiedlichen Brettbreiten ausgeführt. Sie ist mit einer vorvergrauenden Beschichtung versehen, welche die natürliche Maserung und raue Struktur der Weißtannenbretter sichtbar lässt.

Beheizt wird das Gebäude von einer Luftwärmepumpe, die über eine große PV-Anlage (19 kWp) auf beiden Dachhälften einen großen Teil der benötigten Energie bezieht. Die hochwärmegedämmten Wand- und Dachaufbauten sorgen für einen geringen Energiebedarf (31,66 kWh/m² entspricht KfW40) und ein behagliches Raumklima.

Im Außenbereich wird das Regenwasser in einer Zisterne gesammelt und wird der Klospülung und der Waschmaschine zugeführt. Es dient ebenfalls zur Gartenbewässerung.

Außen- und Innenwände des Hauses sind in Holzrahmenbauweise gefertigt. Die Außenwände und das Dach sind außenseitig mit einer Holzfaserdämmplatte bekleidet. Die Dämmung besteht aus zertifizierten Baustrohballen. Diese wurden in den Außenwänden direkt mit einem 3-lageigen Lehmputz versehen, der den inneren Abschluss der Wand und die Dampfbremse darstellt.

Die Decken wurden aus großformatigen CLT-Elementen in einer Stärke von 160mm gefertigt, die im Erdgeschoss sichtbar sind. Deckenspots sorgen für eine angenehme Beleuchtung der Räume

Ein großes Sitzfenster nach Westen bildet die Ruheoase im Wohnraum. Hier ist auch eine Stampflehmwand zur Abtrennung des Arbeitszimmers angeordnet, die dem Wunsch der Bauherren nach natürlicher Feuchteregulierung und warmen Oberflächen nachkommt.

Die Wohnetage ist großzügig offen gestaltet. Mittels 2er großer Schiebetüren können Flur und Küche vom Wohnbereich getrennt werden. Das Obergeschoss bietet einen Elternschlafraum mit angrenzender Ankleide und Elternbad. Getrennt davon finden sich 2 Kinderzimmer mit eigenem Duschbad.  Dazwischen bietet ein großer offener Wohnbereich die Möglichkeit eines Arbeitsplatzes oder einen Spielbereich für die Kinder. Der Wäscheabwurf bis in den Keller erleichtert die Ordnung im Obergeschoss

Die Souterrainwohnung ist mit 2 Zimmern und durch einem grossen Lichthof sehr hell gestaltet und bietet mit 2 Räumen Platz für 1 Pärchen.
Auf der Nordostseite liegen die Kellerräume, die der Hauptwohnung zugeschlagen sind. Hier ist Haustechnik, Lagerraum und Werkraum der Bauherren untergebracht.

Frankfurter Pfanne

  • Dachlattung: 30 mm
  • Konterlattung: 40 mm
  • Holzweichfaserdämmplatte: 60 mm
  • Sparren / Strohballen: 360 mm
  • OSB-Platte: 15 mm
  • GKB: 12,5 mm

Außenwand:

  • Fassadenbretter: 22 mm
  • Kreuzlattung: 70 mm
  • Holzweichfaserplatte: 40 mm
  • Holzstützen / Strohballen: 360 mm
  • Lehmputz auf Stroh: 35 mm

 

Der neue Wohnkomplex im Freiburger Stadtteil Waldsee wurde vom Freiburger Architekten Gerhard Kerner geplant. Kerner konzipierte ein Langhaus, das als harmonisches Ganzes den neuen Anbau sowie das bestehende Gebäude einfasst und sich zum Garten hin öffnet.

So schaffte er es, den in Holzrahmenbauweise angefertigte Anbau wie ein eigenes Haus wirken zu lassen.
Die Besonderheit des in 2020 gestalteten Anbaus ist ein ökologisches, energieeffizientes und zugleich ästhetisches Highlight. So wurde für die Dämmung des Anbaus Stroh verwendet, welches punktuell im Wohnraum sichtbar gemacht wurde – ein innenarchitektonischer Eye-Catcher.

  • Mit Holz als Tragwerk, Stroh als Dämmstoff und Lehm als Raumabschluss werden die Eigenschaften dieser drei Naturbaustoffe optimal genutzt und der Bauteilaufbau auf das funktionale Minimum reduziert.
  • Der Wandaufbau erfüllt alle statischen und bauphysikalischen Anforderungen für moderne Wohngebäude.
  • Mit der strohgedämmten Gebäudehülle (36cm Strohdämmung) genügt das Gebäude den Anforderungen eines KFW Effizienzhaus 40+.
  • Das (sägerauhe) Holz wurde überwiegend aus dem Stadtwald von Freiburg bezogen und in Freiamt eingeschnitten und getrocknet.
  • Das verwendete Stroh ist ein Abfallprodukt aus der Getreiderente.

  • Einsatz von Lehmputz im Innenausbau, Lehmfarben, Trockenestrichen aus Lehmziegeln und Naturhölzern sowie Holzweichfaserplatten
  • Im Trockenestrich integrierte Fußbodenheizung
  • Massivholzdielen, Fliesen

Der verwendete Lehm-Unterputz mit Fasern aus Gerstenstroh harmoniert mit der Idee der Strohdämmung. Der Lehm-Oberputz grob hell mit Stroh, als einlagiger Oberputz im Innenbereich, wird mit besonders hellem Lehm hergestellt.

  • Lehmputz reguliert die Luftfeuchtigkeit, in dem er überschüssigen Wasserdampf bindet und diesen bei Bedarf wieder abgibt.
  • Lehmputz sorgt für frische Luft, da er in der Lage ist, der Luft Geruchs- und Schadstoffe zu entziehen.
  • Lehmputz speichert die Wärme von Sonnenlicht und gibt diese gleichmäßig wieder ab, wenn es kühler wird.
  • Lehmputz ist ein reines Naturmaterial und schadstofffrei.

Witterungsbeständiger Kalk-Leichtputz „Pajalit“, der in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Strohballenbau (FASBA) speziell zum außenseitigen Verputz von Strohballen entwickelt wurde, schließt die Außenwände ab und schützt das Haus vor den Witterungseinflüssen dauerhaft. In drei Arbeitsgängen aufgetragen, ergibt sich eine massive Putzschicht von ca. 3,5cm, die mit 2 zusätzlichen Anstrichen dem Haus seine schöne Erscheinung gibt.

  • Große PV-Anlage auf den Dächern des Alt -und Neubaus
  • Batteriespeicher mit intelligenter Steuerung
  • Deckung des Eigenbedarfes an Haushaltsstrom weit über 70%, dazu Wallbox zur Ladung 2-er Elektroautos
  • PV-Heizstab wird zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung genutzt, sodass die Heizung den ganzen Sommer ausgeschaltet werden kann.
  • Die gemeinsame Pelletheizung versorgt in den Wintermonaten den Altbestand sowie Anbau. 4 Tonnen Pellets aus der Region reichen für die Beheizung beider gut gedämmter Häuser für das ganze Jahr.
  • Dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung