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Mit den Grünspechten unterwegs im Mai – Rückblick Teil 1

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Als unser Grünspecht Markus vor einem Jahr zufällig mit dem Rad bei der GIESSEREI in Winterthur vorbeikam und dort eine Kaffeepause im Café des bislang größten Mehrgenerationenhauses der Schweiz einlegte, war schnell für ihn klar, dass dieses Projekt sicherlich nicht nur ihn neugierig macht.

Mit einer 25-köpfigen Gruppe von Baufamilien, Mitgliedern entstehender Baugruppen, Architekten und Interessierten machten wir uns deshalb am 7. Mai auf den Weg nach Winterthur.

Wie kann die Vision eines Mehrgenerationenhauses mit über 140 Wohnungen in die Realität umgesetzt werden? Wie schafft man das finanziell, organisatorisch, praktisch? Wie funktioniert selbstverwaltetes Wohnen? Welche Rolle spielt der Holzbau bei der Umsetzung?  All diese Fragen und viel mehr konnten uns die Guides Jürg und Kurt, zwei Bewohner der GIESSEREI und von Anfang an mit dabei, beantworten.

Die Giesserei gilt mit nur 0,2 Bewohnerparkplätzen pro Wohnung und 480 Fahrradständern als autofreie Siedlung.

„Zur Selbstverwaltung gehört die Pflicht, sich im Umfang von 30 Stunden pro Jahr an den Arbeiten für Gebäudeunterhalt und Reinigung, in der Gartenpflege, in der Administration oder für die Organisation von kulturellen und sozialen Anlässen zu beteiligen. Das ergibt ein aktives Gemeinschaftsleben.“ (https://www.giesserei-gesewo.ch/)

Neben den 140 Wohnungen bietet die GIESSEREI auch Joker-Zimmer, Gemeinschaftsräumlichkeiten, Gewerbeflächen und einen Saal für Veranstaltungen.

Unterschiedliche Werkstattbereiche ermöglichen es der Gemeinschaft, eigene oder für die GIESSEREI bestimmte Projekte durchzuführen.

Kontakt Hausverein GIESSEREI: https://www.giesserei-gesewo.ch/kontakt/hausverein  

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